2020er Feteascā Neagrā, NAIV, Casa de Vinuri Cotnari
Einzelpreis:
19,80 €
Grundpreis pro Liter: 26.40 €
Über den Wein:
„Fetească Neagră aus ihrer historischen Heimat – 16 Monate Barrique, 14 % vol. und eine Weintradition, die bis in die Zeit Ștefans des Großen zurückreicht. Ein charaktervoller Botschafter des neuen rumänischen Qualitätsweins.“
Manche Weine erzählen nicht nur von Frucht, Boden und Keller – sie erzählen von einem Land. Eine große autochthone Rotweinrebsorte aus ihrer historischen Heimat!!!
16 Monate Barrique · 100 % Fetească Neagră · trocken · 14 % vol.
Der NAIV Fetească Neagră von Casa de Vinuri Cotnari ist für uns genau solch ein Wein. Er verbindet eine der bedeutendsten autochthonen Rotweinrebsorten Rumäniens mit einer Weinlandschaft, deren Geschichte weit in das mittelalterliche Fürstentum Moldau zurückreicht.
Fetească Neagră ist heute eine der großen vinophilen Visitenkarten Rumäniens. Ihre historischen Wurzeln werden in der Moldau vermutet; eine detaillierte historische Aufarbeitung lokalisiert ihren Ursprung sogar im nördlichen moldauischen Raum Iași–Huși und bringt den Namen mit dem Dorf Fetești im Kreis Iași in Verbindung. Damit bekommt eine Fetească Neagră aus dieser Region eine ganz besondere Bedeutung: Hier begegnen sich Rebsorte, Landschaft und Geschichte.
Der NAIV wird 16 Monate im Barrique ausgebaut. Das gibt der Fetească Neagră Zeit, ihre dunkle Frucht mit den würzigen und röstigen Komponenten des Holzes zu verbinden. Für diesen Wein werden 14 % vol. Alkohol angegeben.
In der Nase zeigt sich ein intensives Spektrum dunkler Früchte: getrocknete Pflaume, Schwarzkirsche und reife Sauerkirsche, Brombeere, Heidelbeere und schwarze Johannisbeere. Hinzu kommen leicht rauchige Akzente.
Mit etwas Luft entwickelt sich der Wein weiter. Tabakblatt und Schokolade treten hervor, begleitet von würzigen Noten, die an grünen Pfeffer, Zimt und Piment erinnern. Im Finale kehrt die dunkle Kirschfrucht zurück und sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Kraft und des langen Barrique-Ausbaus seine Fruchtigkeit behält.
Charakter: dunkelbeerig · Pflaume · Schwarzkirsche · Brombeere · Tabak · Schokolade · Pfeffer · Zimt · würzig
Das ist keine kleine, beiläufige Fetească Neagră. Das ist ein kräftiger, gereifter und charaktervoller Rotwein, der nach einem großen Glas, etwas Luft und einem guten Essen verlangt.
Fetească Neagră – die „Schwarze Mädchentraube“
Schon der Name ist wunderschön: Fetească Neagră lässt sich sinngemäß als „Schwarze Mädchentraube“ übersetzen.
Die Rebsorte gehört zum vinophilen Kulturgut Rumäniens und ist heute eine der wichtigsten Botschafterinnen für die Renaissance rumänischer Qualitätsweine. Besonders spannend ist ihre enge historische Verbindung zur Moldau.
Gut vinifiziert kann Fetească Neagră kraftvolle, tiefgründige Rotweine hervorbringen, die sich hervorragend für einen längeren Holzausbau eignen. Dunkle Früchte, Pflaume, Kirsche und Beeren treffen dann auf Würze, Schokolade, Tabak und die Aromen des Fasses.
Gerade deshalb ist sie für uns weit mehr als eine Alternative zu Cabernet Sauvignon oder Merlot: Fetească Neagră erzählt eine eigene rumänische Geschichte.
Cotnari – Weinbau mit mittelalterlichen Wurzeln
Und diese Geschichte führt unmittelbar zu Cotnari.
Der Weinbau der Region reicht weit zurück. Schriftliche und historische Überlieferungen verweisen auf Weinberge bereits vor der Gründung des mittelalterlichen Fürstentums Moldau. Besonders bedeutend wurde Cotnari im 15. Jahrhundert unter Ștefan cel Mare – Stefan dem Großen, Fürst der Moldau von 1457 bis 1504. In seiner Regierungszeit erreichte der Weinbau von Cotnari sowohl hinsichtlich seiner Rebflächen als auch der Qualität große Bedeutung.
Ștefan cel Mare besaß eine besonders enge Beziehung zu der Gegend. Quellen beschreiben Hârlău bei Cotnari als bevorzugte Residenz; hinter dem dortigen Herrschersitz befanden sich tiefe, gewölbte Weinkeller. Weinberge wurden bewirtschaftet und Verkehrswege geschaffen, um den Wein zu diesen Kellern zu transportieren. Namen wie Dealu lui Vodăund Via Domnească erinnern bis heute an diese fürstliche Vergangenheit.
„Schon Ștefan cel Mare, Stefan der Große, wusste im 15. Jahrhundert die Weinberge von Cotnari zu schätzen. Heute führt Casa de Vinuri Cotnari dieses jahrhundertealte Erbe mit modernen, hochwertigen Weinen aus autochthonen rumänischen Rebsorten weiter.“
NAIV – eine Hommage an das authentische Rumänien
Auch der Name NAIV ist bewusst gewählt. Die Linie versteht sich als Ausdruck von Weinen aus rein rumänischen Rebsorten und zugleich als Hommage an die Weinberge von Cotnari.
Das Design greift die rumänische naive Kunst auf: farbenfroh, erzählerisch, manchmal fantastisch und mit einem Augenzwinkern. Die Illustrationen nehmen zudem Bezug auf Iași und unterstreichen damit die regionale Identität der Weine.
So entsteht eine wunderbare Verbindung: autochthone Rebsorte, moldauische Heimat, jahrhundertealte Weinkultur und moderner rumänischer Qualitätswein.
Den Wein würde ich bei etwa 16–18 °C servieren und ihm vor dem Genuss durchaus 30–60 Minuten Luft gönnen.
2020er Feteascā Neagrā, NAIV, Casa de Vinuri Cotnari
„Fetească Neagră aus ihrer historischen Heimat – 16 Monate Barrique, 14 % vol. und eine Weintradition, die bis in die Zeit Ștefans des Großen zurückreicht. Ein charaktervoller Botschafter des neuen rumänischen Qualitätsweins.“
Manche Weine erzählen nicht nur von Frucht, Boden und Keller – sie erzählen von einem Land. Eine große autochthone Rotweinrebsorte aus ihrer historischen Heimat!!!
16 Monate Barrique · 100 % Fetească Neagră · trocken · 14 % vol.
Der NAIV Fetească Neagră von Casa de Vinuri Cotnari ist für uns genau solch ein Wein. Er verbindet eine der bedeutendsten autochthonen Rotweinrebsorten Rumäniens mit einer Weinlandschaft, deren Geschichte weit in das mittelalterliche Fürstentum Moldau zurückreicht.
Fetească Neagră ist heute eine der großen vinophilen Visitenkarten Rumäniens. Ihre historischen Wurzeln werden in der Moldau vermutet; eine detaillierte historische Aufarbeitung lokalisiert ihren Ursprung sogar im nördlichen moldauischen Raum Iași–Huși und bringt den Namen mit dem Dorf Fetești im Kreis Iași in Verbindung. Damit bekommt eine Fetească Neagră aus dieser Region eine ganz besondere Bedeutung: Hier begegnen sich Rebsorte, Landschaft und Geschichte.
Der NAIV wird 16 Monate im Barrique ausgebaut. Das gibt der Fetească Neagră Zeit, ihre dunkle Frucht mit den würzigen und röstigen Komponenten des Holzes zu verbinden. Für diesen Wein werden 14 % vol. Alkohol angegeben.
In der Nase zeigt sich ein intensives Spektrum dunkler Früchte: getrocknete Pflaume, Schwarzkirsche und reife Sauerkirsche, Brombeere, Heidelbeere und schwarze Johannisbeere. Hinzu kommen leicht rauchige Akzente.
Mit etwas Luft entwickelt sich der Wein weiter. Tabakblatt und Schokolade treten hervor, begleitet von würzigen Noten, die an grünen Pfeffer, Zimt und Piment erinnern. Im Finale kehrt die dunkle Kirschfrucht zurück und sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Kraft und des langen Barrique-Ausbaus seine Fruchtigkeit behält.
Charakter: dunkelbeerig · Pflaume · Schwarzkirsche · Brombeere · Tabak · Schokolade · Pfeffer · Zimt · würzig
Das ist keine kleine, beiläufige Fetească Neagră. Das ist ein kräftiger, gereifter und charaktervoller Rotwein, der nach einem großen Glas, etwas Luft und einem guten Essen verlangt.
Fetească Neagră – die „Schwarze Mädchentraube“
Schon der Name ist wunderschön: Fetească Neagră lässt sich sinngemäß als „Schwarze Mädchentraube“ übersetzen.
Die Rebsorte gehört zum vinophilen Kulturgut Rumäniens und ist heute eine der wichtigsten Botschafterinnen für die Renaissance rumänischer Qualitätsweine. Besonders spannend ist ihre enge historische Verbindung zur Moldau.
Gut vinifiziert kann Fetească Neagră kraftvolle, tiefgründige Rotweine hervorbringen, die sich hervorragend für einen längeren Holzausbau eignen. Dunkle Früchte, Pflaume, Kirsche und Beeren treffen dann auf Würze, Schokolade, Tabak und die Aromen des Fasses.
Gerade deshalb ist sie für uns weit mehr als eine Alternative zu Cabernet Sauvignon oder Merlot: Fetească Neagră erzählt eine eigene rumänische Geschichte.
Cotnari – Weinbau mit mittelalterlichen Wurzeln
Und diese Geschichte führt unmittelbar zu Cotnari.
Der Weinbau der Region reicht weit zurück. Schriftliche und historische Überlieferungen verweisen auf Weinberge bereits vor der Gründung des mittelalterlichen Fürstentums Moldau. Besonders bedeutend wurde Cotnari im 15. Jahrhundert unter Ștefan cel Mare – Stefan dem Großen, Fürst der Moldau von 1457 bis 1504. In seiner Regierungszeit erreichte der Weinbau von Cotnari sowohl hinsichtlich seiner Rebflächen als auch der Qualität große Bedeutung.
Ștefan cel Mare besaß eine besonders enge Beziehung zu der Gegend. Quellen beschreiben Hârlău bei Cotnari als bevorzugte Residenz; hinter dem dortigen Herrschersitz befanden sich tiefe, gewölbte Weinkeller. Weinberge wurden bewirtschaftet und Verkehrswege geschaffen, um den Wein zu diesen Kellern zu transportieren. Namen wie Dealu lui Vodăund Via Domnească erinnern bis heute an diese fürstliche Vergangenheit.
„Schon Ștefan cel Mare, Stefan der Große, wusste im 15. Jahrhundert die Weinberge von Cotnari zu schätzen. Heute führt Casa de Vinuri Cotnari dieses jahrhundertealte Erbe mit modernen, hochwertigen Weinen aus autochthonen rumänischen Rebsorten weiter.“
NAIV – eine Hommage an das authentische Rumänien
Auch der Name NAIV ist bewusst gewählt. Die Linie versteht sich als Ausdruck von Weinen aus rein rumänischen Rebsorten und zugleich als Hommage an die Weinberge von Cotnari.
Das Design greift die rumänische naive Kunst auf: farbenfroh, erzählerisch, manchmal fantastisch und mit einem Augenzwinkern. Die Illustrationen nehmen zudem Bezug auf Iași und unterstreichen damit die regionale Identität der Weine.
So entsteht eine wunderbare Verbindung: autochthone Rebsorte, moldauische Heimat, jahrhundertealte Weinkultur und moderner rumänischer Qualitätswein.
Den Wein würde ich bei etwa 16–18 °C servieren und ihm vor dem Genuss durchaus 30–60 Minuten Luft gönnen.
| Land | Rumänien |
|---|---|
| Region | Moldau |
| Weingut | Casa de Vinuri Cotnari |
| Geschmack | Trocken |
| Allergene/Inhaltsstoffe/Herkunft | enthält Sulfite, Erzeugnis aus Rumänien |
| Alkoholgehalt (%) | 14,0% |
| Inhalt (Liter) | 0,75 |
| Literpreis | 26,40 EUR inkl. MwSt. |
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Einzelpreis
19,80 €
Grundpreis pro Liter: 26.40 €
Geschmack und Aromen:
In der Nase zeigt sich ein intensives Spektrum dunkler Früchte: getrocknete Pflaume, Schwarzkirsche und reife Sauerkirsche, Brombeere, Heidelbeere und schwarze Johannisbeere. Hinzu kommen leicht rauchige Akzente. Mit etwas Luft entwickelt sich der Wein weiter. Tabakblatt und Schokolade treten hervor, begleitet von würzigen Noten, die an grünen Pfeffer, Zimt und Piment erinnern. Im Finale kehrt die dunkle Kirschfrucht zurück und sorgt dafür, dass der Wein trotz seiner Kraft und des langen Barrique-Ausbaus seine Fruchtigkeit behält. Charakter: dunkelbeerig · Pflaume · Schwarzkirsche · Brombeere · Tabak · Schokolade · Pfeffer · Zimt · würzig Das ist keine kleine, beiläufige Fetească Neagră. Das ist ein kräftiger, gereifter und charaktervoller Rotwein, der nach einem großen Glas, etwas Luft und einem guten Essen verlangt.
Passt perfekt zu:
Rinderschmorgerichte, Rinderfilet und Rumpsteak, Lamm, Wild, geschmorte Ochsenbäckchen, Entenbrust sowie kräftige Pilzgerichte. Auch zu Sarmale, einem langsam geschmorten Gulasch oder gereiftem Hartkäse
Ein verborgenes Juwel im Nordosten Rumäniens
Die kleine Ortschaft Cotnari, rund 50 Kilometer nordwestlich von Iași gelegen, gilt als das Herzstück einer der traditionsreichsten Weinregionen Rumäniens. Zwischen sanften Hügeln, fruchtbaren Böden und mildem Mikroklima reifen hier seit Jahrhunderten Trauben, die schon Fürsten und Dichter begeisterten. Archäologische Funde belegen, dass in der Gegend bereits vor über 2.000 Jahren Weinbau betrieben wurde.
Ihre Blütezeit erlebte die Region im 15. Jahrhundert unter Fürst Ștefan cel Mare, der Cotnari als Symbol moldauischer Kultur förderte.
Ein Schloss, ein Traum – die Entstehung von Casa de Vinuri Cotnari
2007 entstand mit Casa de Vinuri Cotnari ein neues Kapitel moldauischer Weinbaugeschichte. Gegründet von der zweiten Generation der Inhaber des Staatsweinguts Cotnari SA, verbindet das Gut das Beste aus Tradition und Moderne. Im Schloss Castelul Vlădoianu aus dem Jahr 1901 trifft alte Architektur auf innovative Kellertechnik.
Rumänien – Wein Know How seit über 6.000 Jahren.
Durch seine gemäßigte Lage im Bereich der Westwindzone ist Rumänien seit jeher prädestiniert für guten Weinbau. Schon der antike Geschichtsschreiber Herodot berichtete auf seinen Reisen vom Weinhandel in der Region an der Schwarzmeerküste.
Nach 1948 gingen viele der Weingüter an den Staat, aber in Folge der Privatisierung im 21. Jahrhundert wurden viele dieser Gebiete aufgeteilt und privatisiert. Dadurch entstanden viele Klein- und Kleinstbetriebe, was heute für die außergewöhnlich hohe Vielfalt an qualitativ hervorragenden Weinen sorgt.
Zu den herausragenden Weinsorten gehören heute:
Fetească Albă (Weiße Mädchentraube), Fetească Neagră (Schwarze Mädchentraube) aus eigener Herkunft, sowie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Pinot Noir mit ausländischer Herkunft.
Zu den wichtigsten Regionen, die zusammen fast 80% der gesamten Rumänischen Weinerzeugung ausmachen zählen: Moldova (Moldau), Muntenia (Große Walachei) und Oltenia (Kleine Walachei).
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